Blogtrix Reloaded

Jaaa... er lebt noch, er lebt noch... 

Oh, wie ich dieses Lied hasse -.- 

Naja, ich weile trotz allem wieder unter den Lebenden, was die letzten Tage eher weniger der Fall war. Lahmgelegt von einer bösen Grippe (an alle Pseudo-Gentlemänner da draußen: das einzige was man garantiert bekommt, wenn man einem hübschen Mädchen in einer kalten Winternacht seine Jacke gibt, ist eine Erkältung) lag es nun allein an mir, die Welt Hyrule (Das is Zelda, ihr Pappnasen) vor dem Bösen zu retten und diverse Zombies, Parasiten und andere Monter in Resident Evil abzuballern.

Naja. Ich hab heute Abend noch ein Date (manchmal lohnt sich die Jackennummer allerdings doch ), deshalb breche ich jetzt hier an dieser Stelle ab und wünsch allen ein schönes Wochenende.

Liam

16.2.07 18:46, kommentieren

Feminine Räuber und andere Delikte

Faulheit 

Der heutige Tag war von äußerster Langeweile geprägt. Es sind die Freitage, an denen nicht viel Arbeit da ist und man nur seine Zeit zum Wochenende absitzt. Ich habe mir überlegt, die Zeit sinnvoll zu nutzen und an meinem Pseudoroman weiterzuschreiben. Der Plan ist allerdings an Ideenmangel und enormer Lustlosigkeit gescheitert.

Ich weiß, ich bin schlimm. Entweder ich habe keine Zeit zum schreiben, oder ich habe Zeit und tus einfach einfach nicht. Naja. ich hab mir vorgenommen, zumindest am Wochenende ordentlich in die Tasten zu hauen um mal voran zu kommen. Zusammen mit dem Vorsatz, endlich in Saw III zu gehen, wozu ich leider immer noch nicht gekommen bin <_<  Naja. Vielleicht klappt es ja Samstag.

Schläger und Gejagte

Für die, die es noch nicht wussten: ich arbeite im Industripark Höchst (FFM) und da war heute mal richtig Aktion. Ein Raubüberfall ereignete sich auf dem Gelände und die Polizei war stundenlang damit beschäftigt den Industriepark zu durchkämmen - was ihnen am Ende sogar noch nicht mal gelang.

Hier die werksinternen Nachrichten zu dem Thema:

"Mitarbeiter von zwei bewaffneten Personen überfallen und verletzt - Täter sind flüchtig

Am Freitag, 9. Februar 2007, ist es um 09.25 Uhr im Industriepark Höchst zu einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Kassierer gekommen. Die Täter sind mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem Industriepark Höchst Richtung Nordosten zu Fuß geflüchtet.

An den Toren des Industrieparks Höchst fanden nach der Tat verstärkte Kontrollen statt. Die Tore sind unterdessen wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Polizei ist mit mehren Einsatzfahrzeugen vor Ort, ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

Auffälligkeiten und Hinweise sind sofort an die Polizei zu melden unter der Telefonnummer 110.

Täterbeschreibung nach Aussage der Polizei:
1. Täter: ca. 30 Jahre 1,85 - 1, 90 cm groß, rundes Gesicht, bräunliche Haut, Südländer, muskulöser Körperbau, breites Kreuz, schwarze gegelte Haare, schwarze Jacke, dunkle Hose, kein Bart, keine Brille.
2. Täter: 18 - 24 Jahre ca.1, 75 c, südländischer Typ, schwarze Haare, schmal, schmächtige Figur, schwarze Bekleidung, dunkler Pullover, trug Handschuhe, trug Waffe. "

Fürs Protokoll: Als man begann, die "verschärften Kontrollen" an den Werkstoren durchzuführen, waren die Täter wahrscheinlich schon über alle Berge. Das hinderte den Sicherheitsdienst allerdings nicht daran, alle anderen Arbeiter, die das Werk zur Mittagspause oder zum Feierabend verlassen wollten, mitunter eine halbe Stunde lang zu filzen (wobei sie sich bei den Frauen natürlich besonders Zeit gelassen haben, was seltsam ist, da die Täter Männer waren). Und das alles, obwohl die Täterbeschreibung ja eigentlich ziemlich eindeutig ist, denn es gibt ja wohl nicht viele bewaffnete, südländische Typen mit Körbchengröße 75 c, oder?

 Senator will IPods verbieten

In New York soll es nun zukünftig verboten sein, mit einem IPod oder einem Handy die Straße zu überqueren. Dieser Meinung ist zumindest Senator Carl Krüger. Der vertritt nämlich die Ansicht, dass die Leute sich durch die Musik so sehr ablenken lassen, dass sie herannahende Autos nicht bemerken. Auf die Idee, dass die Leute nicht überfahren werden, weil sie nicht mit den Ohren, sondern mit den Augen woanders sind (zum Beispiel bei der heißen Braut auf der anderen Straßenseite), ist der liebe Carl wahrscheinlich noch nicht gekommen.

Naja. Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende.

Liam

1 Kommentar 9.2.07 13:28, kommentieren

Logbucheintrag Nummer eins von unserm Käptn...

Wer sich bis hierhin gewagt hat, ist sich vielleicht schon der wahnsinnigen Gefahr bewusst, die das lesen meiner wirren Gedanken mit sich bringt. Für alle anderen an dieser Stelle die direkte Warnung: Das lesen meiner wirren Gedanken birgt die Gefahr, selbst bekloppt zu werden.

Da das mein erster Weblog ist und ich nicht wirklich weiß, was ich so schreiben soll, improvisier ich jetzt einfach mal den üblichen aktuellen Schmarrn.

Bücher und Filmkritiken

Parasit 

Ich war letzte Woche aus irgend einem Grund dumm genug, mir ein Buch von Richard Laymon (kennt den überhaupt jemand?) zu kaufen.

Der Knabe hatte aus mir unerfindlichen Gründen sehr gute Kritiken von King und Koontz kassiert und wird als Horrorautor der Extraklasse mit "erfrischend genialen Ideen" gefeiert. Ich persönlich habe nur aufgrund des provokativen Spruches "Egal wie schlimm deine Fantasie auch ist - die von Richard Laymon ist schlimmer!" dieses Buch gekauft. (Ich weiß, sowas macht man nicht, aber ich stand am Bahnhof, brauchte (Lese-)Stoff und es war nix anderes da).

Der erwähnte "erfrischende Erzählstil" besteht darin, dass der Mann versucht, brutalen Horror mit erotischen Fantasien zu kombinieren, was aus mehreren Gründen anödet und vor allem an der Tatsache scheitert, dass er weder das eine noch das andere schreiben kann. Stattdessen stützt sich Laymond immer wieder auf ein und die selbe Bettszene und den gleichen Mord, die er in dem Buch immer und immer wieder mit verschiedenen Personen wiederholt.

Bleibt zu erwähnen, dass der oben erwähnte Spruch bezüglich der abschätzenden Bewertung meiner Fantasie eine glatte Lüge ist und eigentlich den Tatbestand der irreführenden Werbung erfüllt. Ernsthaft: selbst die Biene Maya übertrifft den Typen in Bezug auf böse Fantasie und literarischem Fähigkeiten.

Hostel

Ein weiterer Reinfall war für mich der Film Hostel, in dem schwanzgesteuerte Rucksacktouristen von angeblich willigen Frauen in die Falle gelockt und dann für reiche Säcke, die gut dafür bezahlen zum persönlichen Folterspaß freigegeben werden.

Es gibt eine schmale Grenze zwischen einem guten Horrorfilm und einfach grotesk schlechtem Geschmack. Stellen wir uns diese Grenze als weiße Linie auf der Straße vor, dann ist Hostel ein betrunkener Autofahrer, der von der Polizei angehalten wurde und nun vergeblich versucht, möglichst gerade dieselbige Linie entlangzulaufen. Wir haben eine Vorstellung davon, wie sehr er sich dabei zum Affen macht.

Reine Gewalt und psychische Instabilität ist in unerer Welt nichts besonderes. Von daher hat der Film wahrscheinlich sein Ziel, möglichst realistischt zu wirken erreicht. Allerding ist einfach keine Kunst simple, sture, sinnlose Gewalt ohne jeden philosophischen oder poetischen Hintergrund zu zeigen.

Aber das war bei diesem Film wahrscheinlich auch nicht der Sinn der Sache. Vielmehr wurde darauf rausgearbeitet, die Zuschauer mit möglichst perversen Einfällen und Bidern zu verstören und gleichzeitig ein Horrorszenario zu erschaffen, das gar nicht mal so abwegig ist.

Silent Hill

Ein Lichtblick hatte ich diese Woche dann doch in meiner literarischen und cineastischen Odysee: "Silent Hill - Willkommen in der Hölle" wurde nicht grundlos zur besten Videospielverfilmung überhaupt gekührt.

Der Film hat alles, was zum guten Horror dazu gehört und am meisten begeistern mich hier die sagenhaft bizarren Monster so wie die sureale, gruselige Atmosphäre. Anders als bei den "Resident Evil" Verfilmungen wurde hier kein Wert auf überschwängliche Aktion und überpowerte Matrial arts-Kampfkünste gelegt, die sämtliche Athmosphäre rauben. Stattdessen begeistert der Film durch verdrehte Kreaturen und Orte, die wirklich wie ein Alptraum wirken.

Ein weiterer Punkt ist die gelungene Musik, die den Bildern etwas eigenartig Märchenhaftes verleiht. Ein Zusammenspiel aus derartig grotesken Bildern und Musik, das einem das Mark gefrieren lässt, macht Silent Hill zu einem Horrortrip, den man wirklich als Cineastisches Kunstwerk bezeichnen kann.

Ich muss gestehen, dass der erste Blockeintrag nicht ganz so aussieht, wie zunächst vorgesehn und weiß noch nicht ob ich es dabei belassen werde und nur Buch und Filmkritiken schreiben werde, oder ob ich auch noch Themen aus dem Alltag/den Nachrichten/etc. anschreiben werde ode euch vielleicht sogar wirklich noch einen kleinen Einblick in meine eigene, wirre Ideenwelt verschaffe, indem ich ein paar von meinen Werken posten.

Das alles wird wohl die Zukunft zeigen - je nachdem wonach mir beim schreiben zu mute ist.

Liam

8.2.07 21:11, kommentieren

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